Sie ist die traditionsreichste Tanzkompanie Großbritanniens. Sie ist stilbildend für Generationen von Tänzern. Sie pflegt ein Repertoire, das ihrer Geschichte verpflichtet ist, und sie hat noch heute ein beachtliches Renommee – die Rambert Dance Company.
Es war beim TANZSOMMER-Debüt 1995, als die Rambert Dance Company zum ersten Mal in der Tiroler Landeshauptstadt gastierte. Im Juni 2011 ist es wieder soweit, wenn die älteste Tanzkompanie der Welt mit ihren jungen und athletischen Tänzern in Innsbruck beweist, wie lebendig und aktuell ihr Tanz heute nach wie vor ist. Schon von Beginn an wurde „Ballet Rambert", wie man die Truppe kurzweg nennt, wegen seiner besonderen Kreativität und seinem Gespür geschätzt, Innovation und Tradition geschmackvoll miteinander in Einklang zu bringen.
Die Fähigkeit, ständig offen zu bleiben für neue Ideen und die Wurzeln des klassischen Balletts gleichsam zu fördern, ließen das Ballet Rambert eine führende Rolle in der zeitgenössischen Tanzwelt einnehmen.
Britischer Tanz und technische Perfektion als Markenzeichen Seit der auf den Fidschiinseln geborene Choreograf Mark Baldwin die Kompanie im Jahr 2002 von Christopher Bruce übernahm, hat er das Repertoire mit Kreationen von jungen in Großbritannien lebenden Choreografen wie Javier De Frutos, Fin Walker und vor allem dem talentierten Rafael Bonachela, den er zum Hauschoreografen ernannte, erneuert. Baldwin bemüht sich, britische Tradition und Neuschöpfung zu verbinden.
Darauf legt der schon mehrfach als Choreograf ausgezeichnete künstlerische Leiter der Rambert Dance Company großen Wert. Demgemäß tourt das Ballet Rambert rund um den Globus und trägt den Namen der Kompanie in die ganze Welt.
MARIE RAMBERT
Die Gründerin Marie Rambert (1888 – 1982) war selbst eine Reisende in Sachen Tanz. Sie wurde als Tochter einer Russin und eines polnisch-jüdischen Vaters in Warschau geboren. Über Paris kam sie nach England, wo sie als Tanzpionierin und Ballett- pädagogin 1926 ihre eigene Kompanie gründete, die zunächst unter dem Namen „Ballet Club“, später „Ballet Rambert“ und schließlich „Rambert Dance Company“ auftrat.
„Keiner kann sich dem Reiz dieser Kompanie entziehen.“
The Guardian

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